Branchenspezifische Standards wie „Sicherheitstechnische Anforderungen für die Druckgussproduktion aus Aluminium und Zinklegierungen“ (JB/T 11735–2014), Staubemissionsgrenzwerte (PM10 ≤ 30 mg/m³, PM2,5 ≤ 10 mg/m³) und „Staubexplosionsschutz-Sicherheitsvorschriften“ (GB 15577-2018) haben ein klares Verantwortungssystem für alle Positionen festgelegt, vom Sicherheitsdirektor bis zu den Mitarbeitern an vorderster Front Dieser Rahmen stellt das ordnungsgemäße Funktionieren des Sicherheitsproduktionsausschusses sicher.
Zink und Aluminium erfordern Hochtemperatur- und Hochdruckprozesse, daher müssen bei der Produktion die folgenden standardisierten Arbeitsabläufe eingehalten werden:
Schmelzprozess: Regelmäßige Inspektionen der Ofenintegrität, Vorwärmen der Materialien auf ≥ 200 °C und Umsetzung von Leck- und Explosionsschutzmaßnahmen; der sichere Betriebsabstand sollte ≥ 2 Meter betragen.
Gießverfahren: Schutz vor metallischen Flüssigkeitsspritzern bei 1500 °C (mit 1,8 Meter hohen Stahlbarrieren und Isolieranzügen aus Aluminiumfolie), Vorheizen der Form auf ≥200 °C und Kontrolle des Feuchtigkeitsgehalts der Sandform auf ≤3 %, um Explosionen zu verhindern.
Mechanische und elektrische Sicherheit: Verriegelungsschutzvorrichtungen für Druckgussmaschinen (fotoelektrische Sensoren + Zweihand-Bedientasten), Empfindlichkeitsprüfung von Not-Aus-Tasten (Reaktionszeit ≤ 1 Sekunde); Monatliche Inspektionen von Hebezeugen sowie Prüfung von Erdungs- und Isolationsmaßnahmen für elektrische Systeme; Stärkung des Genehmigungsprozesses für Heißarbeiten wie Schweißen.
Vermeidung und Kontrolle von Risiken durch Staub, giftige Stoffe und Chemikalien: Die Explosionsgrenze für Aluminium-Zink-Staub liegt nur bei 40 g/m³. Beim Mischen mit flüchtigen organischen Verbindungen (wie Xylol und Aceton), die von Trennmitteln abgegeben werden, kann die Zündenergie auf ein Drittel ihres ursprünglichen Wertes reduziert werden.
Quellenkontrolle: Die illegale Lagerung von Chemikalien ist zwingend erforderlich, um eine „physikalische Staub-chemische Isolierung“ zu implementieren – der Abstand zwischen dem Polierbereich (Staubproduktionspunkt) und dem Lagerbereich für Formtrennmittel beträgt ≥ 10 Meter und der explosionsgeschützte, geschlossene Lagertank dient zur Lagerung von Chemikalien. Es ist strengstens verboten, Reinigungsmittel, Schmiermittel und andere brennbare Stoffe in dem Bereich zu stapeln, der vom Staubentfernungssystem abgedeckt wird.
Prozesssteuerung: Der Prozess „Nassbetrieb + VOC-Mitbehandlung“ wird eingesetzt, um sowohl Metallstaub als auch organische flüchtige Stoffe zu entfernen und so deren Vermischung und Ansammlung zu verhindern. Ein striktes Staubreinigungssystem wird auf Schichtbasis implementiert, um potenzielle Gefahren wie übermäßige Staubansammlung im FAW-Gießwerk in Chengdu zu beseitigen.
Spezialisierte Notfallpläne:
Austreten/Explosion von Aluminiumflüssigkeit: Sofortige Abschaltung, Verwendung von Feuerlöschsand (Wasser verboten); praktische Übungen für Evakuierungswege;
Erste Hilfe bei Verbrennungen: Fünfstufige Behandlungsmethode („Spülen, Entfernen, Einweichen, Abdecken, Transportieren“); Anforderungen an die Konfiguration spezialisierter Erste-Hilfe-Sets;
Notfallmaßnahmen bei kombinierten Katastrophen: Neuer Spezialplan für „Staub-Chemie-Explosionen“; Lehren aus Ausfällen in Brandschutzsystemen haben zur obligatorischen Installation von Funkenerkennungs- und automatischen Explosionsunterdrückungssystemen geführt (z. B. katalytische Pt/Pd-Oxidationsgeräte, die in deutschen Zinklegierungsfabriken verwendet werden). Das Verfahren besteht darin, „zuerst das Staubentfernungssystem abzuschalten und dann Inertgase zu verwenden.“
zum Löschen des Feuers“; der direkte Einsatz von Wasser zum Löschen von Metallstaubbränden ist verboten.
Praktikum:
Ordnungsgemäße Verwendung von persönlicher Schutzausrüstung (PSA): Richtlinien für das Tragen von hitzebeständigen Handschuhen, Gesichtsschutzmasken und flammhemmender Arbeitskleidung sowie Kriterien zur Feststellung, wann PSA beschädigt ist; VR-Simulationen von Hochrisikoszenarien (mechanische Verwicklungen, explodierende Staub-Chemikalien-Gemische, Aluminiumflüssigkeitsspritzer) zur Verbesserung der Fähigkeiten zur Risikoerkennung; verstärkte unternehmensübergreifende Kooperationsübungen, um die wirksame Umsetzung von Notfallplänen sicherzustellen

